Berufsunfähigkeit: Jeder Vierte ist heute betroffen

Aktuelle Statistiken zeigen: Rund jeder Vierte muss seine Arbeit aus gesundheitlichen Gründen schon vor dem regulären Rentenalter aufgeben. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente reicht im Ernstfall aber selten aus. Wer seinen gewohnten Lebensstandard beibehalten möchte, sollte dringend privat vorsorgen.

 

Viele Deutsche gehen allzu sorglos mit dem Risiko Berufsunfähigkeit um. Doch wer plötzlich krank wird und nicht mehr arbeiten kann, erhält nur noch unter strengen Voraussetzungen gesetzliche Leistungen. Die frühere Regelversorgung bei Berufsunfähigkeit, die noch aus Zeiten voller Rentenkassen stammte, ist längst durch die magere Rente wegen Erwerbsminderung abgelöst. Ob man die überhaupt bekommt, hängt davon ab, wie viele Stunden täglich man nach Einschätzung des gesetzlichen Rentenversicherers noch arbeiten kann. Es zählt das gesundheitliche Leistungsvermögen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, berücksichtigt werden alle denkbaren Jobs. Solange man noch sechs oder mehr Stunden täglich etwa als Pförtner, Gartenpfleger oder Bürogehilfe arbeiten könnte, gibt es gar keine staatliche Rente, egal ob ein solcher Job überhaupt zu bekommen wäre oder nicht. Erst wenn das Leistungsvermögen drei Stunden pro Tag unterschreitet, hat man Anspruch auf ungekürzte Erwerbsminderungsrente – das ist in der Praxis aber selten der Fall.

Wenn Sie finanzielle Sicherheit ohne wenn und aber wollen, sollten sich privat gegen Berufsunfähigkeit absichern. Je früher Sie Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, desto niedriger ist der laufende Beitrag. Wichtig: Der Vertrag sollte keine Möglichkeit zur „abstrakten Verweisung“ enthalten, wonach der Versicherer – ähnlich wie Vater Staat – die Rente verweigern kann, wenn Sie theoretisch noch in irgendeiner Hilfstätigkeit einsetzbar wären. Klären Sie vor Vertragsabschluss Ihren finanziellen Bedarf und versichern Sie eine ausreichende Monatsleistung. Daumenregel: Falls keine außergewöhnlichen Belastungen bestehen, sind mit einer Berufsunfähigkeitsrente von 75 Prozent des aktuellen Nettoeinkommens die wichtigsten Ausgaben gedeckt.

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